13. August 2026: Hitzeschutz in Sachsen
Am 13. August habe ich mit dem MDR gesprochen, wobei es vor allem um den Hitzeschutz in Sachsen ging, der mit dem Wandel unseres Klimas in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Hitze wirkt sich nicht nur massiv auf die Gesundheit aus – vor allem ältere oder kranke Menschen sind hiervon betroffen. In Leipzig konnten die Straßenbahnen nicht mehr fahren, weil das Bitumen der Schienen geschmolzen ist und die Schifffahrt auf sächsischen Flüssen wie der Elbe ist auch massiv eingeschränkt. Die Hitze wirkt sich also nicht nur auf die Gesundheit unserer Bürger aus, sie schränkt uns auch in der Arbeitswelt und der Mobilität ein.
Städte und Kommunen in Sachsen müssen daher genügend Schutzmaßnahmen gegen die Hitze bereitstellen. Das sind zum Beispiel Parkanlagen, Schattenplätze sowie die Einrichtung von Klimaanlagen und eine ausreichende Wasserversorgung in öffentlichen Bereichen.
Der Sächsische Landtag stellt hierfür mehrere Fördertöpfe bereit, zum Beispiel die Förderrichtlinie Stadtgrün oder die Förderrichtlinie Energie und Klima. Kommunen können sich hier bis 85 % der Kosten fördern lassen. Zudem haben wir bereits 2024 eine Handlungsempfehlung für die Städte und Gemeinden herausgegeben mit Informationen und Hinweisen für effektiven Hitzeschutz.
Eine einheitliche Gesetzgebung für Sachsen halte ich allerdings nicht für sinnvoll. Schließlich gilt es regionale Unterschiede mit einzubeziehen und Kommunen nicht ihrer Selbstständigkeit zu berauben.




