14. August: Unterwegs im Erzgebirge mit dem Arbeitskreis Umwelt und Landwirtschaft
Mit dem Arbeitskreis für Umwelt und Landwirtschaft besuchten wir Sachsens älteste Talsperre in Einsiedel im Erzgebirge. Zwischen 1891 und 1894 erbaut und einst auf der Weltausstellung in Paris 1900 ausgezeichnet, ist sie bis heute ein wichtiger Teil der Trinkwasserversorgung in Chemnitz und des Hochwasserschutzes im Freistaat Sachsen.
Talsperren in ganz Sachsen sind vor allem im Zuge des Klimawandels und ansteigender Trockenheit im Land wichtige Ressourcen für eine stabile Wasserversorgung – auch als Schutz vor Hochwasser! Mit ihren über 125 Jahren ist die Talsperre in Einsiedel ein schützenswerter Vorreiter, dessen Instandhaltung garantiert werden muss.
Im Gespräch mit der Landestalsperrenverwaltung ging es um Betrieb, Sanierung und die großen Herausforderungen der sächsischen Talsperren.
Von den insgesamt 87 Stauanlagen in Sachsen sind 56 Talsperren und davon nochmal 25 Trinkwassersperren. Für die Sicherung des Lebensstandards kommender Generationen, ist es unsere Aufgabe die oftmals über 100 Jahre alten Anlagen auch weiterhin zukunftssicher zu machen.


