28 Mai 2026: Pressemitteilung
Leipzig.
An diesem Donnerstag wurde offiziell bekanntgegeben, dass die Stadt Leipzig in Sachsen Teil der Außenstelle der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Deutschland sein wird. Der Hauptstandort des „Yad Vashem Educational Centers“ wird in München sein, jedoch ist Leipzig zusätzlich als Partnerstandort geplant.
In Zusammenarbeit mit dem Leipziger Ariowitsch-Haus soll dadurch auch in Ostdeutschland ein Zentrum für Bildungsarbeit errichtet werden, das der Ausbildung von Pädagogen dient und in Kooperation mit Schulen künftige Generationen über den Holocaust aufklärt.
Der Leipziger Landtagsabgeordnete Rick Ulbricht äußert sich zu der endgültigen Entscheidung wie folgt: „Dass die Wahl auf Leipzig und noch dazu auf das Ariowitsch-Haus gefallen ist, erfüllt mich als Wahlkreisabgeordneten mit Freude und Stolz. Das ist auch eine Anerkennung für die vielen engagierten Menschen vor Ort, die sich seit vielen Jahren jeden Tag für die Erhaltung der jüdischen Kultur, die Bildungsarbeit und den Kampf gegen Antisemitismus stark machen. Auch zeigt der Standort Leipzig, dass Mitteldeutschland als kulturelles Zentrum eine große Relevanz für Deutschland und unsere Nachbarländer Polen und Tschechien besitzt. Schon heute gibt es vielfältige grenzübergreifende Projekte und Strukturen der politischen Bildungs- und Gedenkstättenarbeit.“
Rick Ulbricht, der seit 2024 Leipzig-Nordwest und -Altwest und somit auch das Waldstraßenviertel im Sächsischen Landtag vertritt, begleitete bereits im vergangenen Jahr die Delegation aus Israel, welche für die Standortauswahl die potenziellen Standorte in Deutschland besuchte, um organisatorische und politische Rahmenbedingungen zu besprechen und für den ostdeutschen Standort zu werben. Am 08. Februar 2026 sprach er sich zudem im Plenum für das Bildungszentrum in Leipzig und eine Angliederung an das Ariowitsch-Haus aus, welches in seinem Wahlkreis im Leipziger Waldstraßenviertel liegt.
Ulbricht weiter: „Mein besonderer Dank gilt den Vertretern von Yad Vashem für ihr Vertrauen und insbesondere der jüdischen Gemeinde in Leipzig sowie der Sächsischen Staatsregierung und der Stadt Leipzig, welche ein tolles Bild von unserer Stadt gezeigt und diese Bewerbung zum Erfolg geführt haben. Gemeinsam mit der sächsischen Staatsregierung werden wir uns im Sächsischen Landtag dafür einsetzen, dass das Educational Center in Leipzig zu einer echten Erfolgsgeschichte wird.“
Leipzig, den 28.05.2026




